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Der richtige Werkstoff entscheidet über Kosten und Funktion.
Kunststofffolien bestehen vielfach aus Polyolefinen wie Polyethylen (PE) mit hoher (HDPE), mittlerer (MDPE) oder niedriger (LDPE) Dichte oder aus Polypropylen (PP). Häufig werden auch Mehrschicht-Verbunde (3- und 5-Schichtfolien) aus einer Kombination unterschiedlicher Kunststoffe produziert — hergestellt im Extrusionsverfahren.
PE — Polyethylen
Teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff mit guter Ökobilanz: Er besteht nur aus Wasserstoff und Kohlenstoff und kann bei der Müllverbrennung im Idealfall zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen. Hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und weitere Chemikalien. Merkmale: geringe Wasseraufnahme, geringe Wasserdampfdurchlässigkeit, hohe Gasdurchlässigkeit, hohe Stoßfestigkeit, geringe Steifheit, sehr gute Verschweißbarkeit.
PA — Polyamid
Thermoplast mit hoher Festigkeit, Steifheit und sehr guter chemischer Beständigkeit, hohem Verschleißwiderstand und guten Gleiteigenschaften. Merkmale als Folie: sehr gute Aroma- und Fettdichte, sehr gute Beständigkeit gegen organische Chemikalien, sehr gute Wärme- und Kältebeständigkeit — bei relativ hoher Wasseraufnahme.
PP — Polypropylen
Teilkristalliner Thermoplast aus der Gruppe der Polyolefine, hergestellt durch Polymerisation von Propen. Einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie — in Folienverbunden z. B. als PE/PP/PE.
Surlyn
Kunststoffionomere mit Transparenz, Steifheit und niedrigem Schmelzpunkt. Metallionen in der Molekülkette bilden zusätzliche Vernetzungspunkte — das verbessert die Siegeleigenschaften deutlich, z. B. im Verbund Surlyn/PE.